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Augenblick


Florian Piel
Skulpturen

03.05.2007 - 31.12.2007


Durch ein persönliches Grußwort von Herrn Wolfgang Lamprecht, Sprecher des Ausschusses für Kultur, Sport und Partnerstädte der Stadt Neu-Isenburg, wurde die Ausstellung "Augenblick" am 3. Mai um 19 Uhr eröffnet. Anschließend gab Frau Dr. Alice Selinger den 50 Besuchern eine Einführung in das Entstehen und die Aussage meiner Skulpturen.



Mittelpunkt der Ausstellung bildet der Lebenszyklus aus sieben Steatit-Skulpturen: Beginnend mit der Kindheit über die Jugend, dem Paar, dem älteren Menschen bis hin zum "Schrei" :



Ausgestellt sind ferner die neue Skulptur "Hallo!" und ältere Arbeiten, wie "Muße", "Why?" und "Symbiose".

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei:

- allen Besuchern für ihr Kommen und das rege Interesse an meinen Arbeiten,
- Frau Dr. Alice Selinger und Herrn Wolfgang Lamprecht für die Ansprachen,
- dem Kulturbüro der Stadt Neu-Isenburg, insbesondere Frau Dr. Bettina Stuckard und Frau Ursula Schmitt, für die reibungslose Organisation,
- Herrn Cuerwen für die Hilfe beim Aufbau.

Ich freue mich, dass fünf meiner Skulpturen bereits jetzt Käufer gefunden haben und zum Ende der Ausstellung in ihr neues Zuhause einziehen werden.

Die Ausstellung ist bis 31.12.2007 in Neu-Isenburg während der Öffnungszeiten der Hugenottenhalle im Skulpturenhof / Lichthof 1.OG zu sehen.

Einige Fotos und Impressionen von der Eröffnung:


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Fotos: Alexander Hortig


Pressetext anläßlich der Ausstellung "Augenblick", 03.05.2007 - 31.12.2007


„Meine Arbeiten sind Mitteilungen in Stein und Farbe“, sagt Florian Piel. Denn die Bilder und Skulpturen des 1956 in Hamburg geborenen Künstlers weisen sowohl einen visuellen als auch einen non-visuellen Anteil auf. „Im visuellen Bereich spiele und experimentiere ich immer noch“, meint der diplomierte Psychologe und Informatiker. So malt er in unterschiedlichen Stilen, zeichnet in Tusche oder arbeitet in diversen Materialien. „Hier bin ich neu-gierig“, meint Piel, denn der visuelle Bereich ist ihm sehr wichtig, um zu lernen, um sich weiter zu entwickeln.

„Die eigentliche Aussage aber liegt dahinter.“ Auch wenn es paradox klingen mag, so sieht der Künstler die Botschaft seiner Bilder und Skulpturen doch eher im non-visuellen Anteil ausgedrückt. Denn wie gesagt: Florian Piel will über seine Werke nicht nur Gedanken und Gefühle, die ihn beschäftigen, festhalten, sondern diese auch anderen mitteilen.

Bereits in seiner Kindheit kam der Architektensohn erstmals mit Holz und Metall in Berührung. Gemeinsam mit Großvater und Vater baute er Schiffs- und Architekturmodelle.

Visuell und non-visuell, Holz und Metall: scheinbare Gegensätze schließen sich bei Florian Piel immer zu einem neuen Kreis zusammen. Ob als Herausgeber einer Fachzeitschrift für Schach-Computer oder als systemischer Berater und heute als Manager in der IT-Branche – für Piel keine Widersprüche, sondern eher Einzeletappen auf dem Weg seiner Gesamtentwicklung.

Daran hat er kontinuierlich gearbeitet. Auch künstlerisch. Eine Galerie-Ausstellung in Hamburg-Altona präsentierte eine erste Bilanz der Jahre 1988 bis 1993, in der er sich intensiv mit dem Design und der Realisierung von Lichtobjekten beschäftigte.

Nach seinem Wechsel nach Neu-Isenburg 1995 und der damit verbundenen Neuorientierung erwachte Piels gestalterische Ader erneut. Aus seiner damaligen Bekanntschaft mit dem Oppenheimer Steinmetz und Bildhauer Holger Schinz-Sauerwein resultierten in den Folgejahren intensive Bildhauer-Kurse in der Bauhütte der dortigen St. Katharinen Kirche. Sie mündeten in diversen Bildhauerarbeiten der Jahre 2001 bis 2003 im südfranzösischen Vallon Pont´Arc. Hier schuf Piel unter anderem Skulpturen und Kapitele aus Sandstein.

Bildhauerei und Malerei ergänzen sich zu einem Ganzen. Nicht zuletzt hat sein kontinuierliches Selbststudium der Malerei auch dazu geführt, dass er seit 2006 Mitglied ist im Neu-Isenburger Forum zur Förderung von Kunst und Kultur – auch diese beiden Begriffe und deren Inhalte ergänzen sich zu einem Ganzen. Und da schließt sich der Kreis wieder.